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KLAUS MARIA BRANDAUER

Klaus Maria Brandauer wurde 1943 als Sohn eines deutschen Beamten und dessen österreichischer Frau in Bad Aussee, Österreich geboren.

Nach dem Abitur 1962 studierte Brandauer an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Nach dem abgebrochenen Studium debütierte er 1963 am Landestheater in Tübingen als Claudio in Shakespeares „Maßfür Maß".

Weitere Stationen seiner Theaterlaufbahn waren das Landestheater in Salzburg (ab 1964), das Schauspielhaus in Düsseldorf (ab 1966) und ab 1968 Wien. Am Theater in der Josefstadt spielte er 1970 in Fritz Kortners letzter Inszenierung, Lessings „Emilia Galotti", die Rolle des Prinzen Hettore Gonzaga. Seit 1972 gehört Brandauer dem Ensemble des Wiener Burgtheaters auf Lebenszeit an.
An der Burg war er über 100 Mal Hamlet und fast ein Jahrzehnt der Jedermann der Salzburger Festspiele.
 

Seinen internationalen Durchbruch hatte Brandauer mit seiner Rolle des Hendrik Höfgen in der István Szabó-Verfilmung des Klaus-Mann-Romans Mephisto (1981), der als „Bester Ausländischer Film" des Jahres 1982 mit einem Oscar® ausgezeichnet wurde. Es folgten zahlreiche Engagements in Hollywood-Produktionen wie Out of Africa (Jenseits von Afrika, 1985), die Brandauer eine Oscar®-Nominierung einbrachte, oder als Bösewicht und Gegenspieler von Sean Connery im James Bond Streifen Never Say Never Again (Sag Niemals Nie, 1983). Neben der weiteren Zusammenarbeit mit seinem Freund Szabó in den Filmen Oberst Redl (1984) und Hanussen (1988) spielte Brandauer auch im großen Alterswerk von Regisseur Bernhard Wicki Das Spinnennetz (1989). Sein Film-Regiedebüt hatte Brandauer mit Georg Elser Einer aus Deutschland (1989).
 

 

Für den Schauspieler Brandauer folgten weitere Rollen in internationale Filmen u.a. The Russia House (Das Russlandhaus,1990), die Titelrolle in Rembrandt (2000), Jedermanns Fest (2001), Between Strangers (2002) mit einem internationalen Staraufgebot, u.a. Sophia Loren, Gerard Depardieu und Mira Sorvino, und 2005 in Rudolf.

Zu seinen Regiearbeiten am Theater gehörten u.a. Lehárs „Land des Lächelns" (1996), „Magelone, meine Schöne, mein Traum" (1997 ) und die Uraufführung von Esther Vilars „Speer" 1998 in Berlin und London. Im Jahr 1999 feierte Klaus Maria Brandauer mit der Titelrolle des „Cyrano de Bergerac" von Edmond Rostand ein furioses Comeback am Burgtheater Wien. Klaus Maria Brandauer verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Thomas Hengelbrock. Gemeinsam konzipierten und verwirklichten sie

  1. die sinfonisch-dramatischen Projekte „Egmont", „Manfred" und „Peer Gynt". Bei seinen Lesungsprojekten ist Klaus Maria Brandauer mit dem jungen und erfolgreichen Pianisten Lars Vogt zu erleben. Hier entstanden u.a. die Produktionen „Eine Pilgerfahrt zu Beethoven" (Wagner/ Beethoven) und „Doktor Faustus" (Mann/Beethoven/ Schönberg). 2006 inszenierte er Brechts „Dreigroschenoper"

  2. mit Campino in der Besetzung. Ab Mai 2007 wird Brandauer unter der Regie von Peter Stein in Schillers „Wallenstein" am Berliner Ensemble zu sehen sein.

Mit der Regisseurin Karin Brandauer, mit der er von 1963 bis zu ihrem Tod 1992 verheiratet war, hat er einen Sohn, Christian. Klaus Maria Brandauer ist Professor am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, Ehrenbürger von Altaussee in der Steiermark und Ehrendoktor der Universität Tel Aviv. Er lebt heute in Altaussee, Wien und New York.

Klaus Maria Brandauer

 

Elisabeth Wicki-Endriss überreicht Klaus Maria Brandauer einen Jagdhut von Bernhard Wicki

Elisabeth Wicki-Endriss überreicht Klaus Maria Brandauer einen Jagdhut von Bernhard Wicki.

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