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Dürrenmatt über den Fotografen Wicki

Vorwort von Friedrich Dürrenmatt

für den Bildband

„Bernhard Wicki Fotografien”

„Photographie ist immer Dokumentation. Wo sie uns am meisten angeht, begegnen wir in ihr uns selbst. Im anderen. Photographie wird zur Dokumentation des Menschengeschlechts. Sie macht unseren Planeten zu unser aller Heimat, denn Heimat ist nur, wovon wir uns ein Bild machen können. (…). Damit jedoch vor uns (…) ein gestrandetes Automobil (…) auftauche, irgendwo, nutzlos, ausgeweidet, ein Kadaver aus Blech, (…) ein Kind schließlich, schlafend, wie achtlos hingeworfen, neben einem Eimer, wenige Kilo Mensch, von niemanden gefragt, (…) damit all diese Bilder und Eindrücke vor unsere Augen geschwemmt werden wie Strandgut, muss die Kamera von jemanden ausgelöst, muss gesehen, muss beobachtet werden.

Damit kommen wir zum Schluss, vom Beobachten zum Beobachter. Zu Bernhard Wicki. Aus einem Schauspieler ist ein großer Film-Regisseur geworden, diese Photographien gehören zu seinen Vorbereitungen. Doch glaube ich darauf hinweisen zu dürfen, dass ich von ihm einige Gedichte kenne. Gute Gedichte. Auch dies scheint mir wichtig. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen. Dass Wicki von diesem Zusammenhange weiß, zeugen seine Bilder. Sie stellen einen Fischzug ins Menschliche dar, die Beute ist zeitig und zeitlos zugleich.”
 

Friedrich Dürrenmatt mit Bernhard Wicki

 

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Fotografien von Bernhard Wicki
 
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