Der Film

Blick auf Wickis Jahrhundert Erste Jahre Der Künstler Der Schauspieler Der Regisseur “und eine Art von Poesie”

Auszeichnungen

Fotoüberblick

Aussagen über Wicki Dürrenmatt über den Fotografen Wicki Maximilian Schell Michael Mendl Klaus Maria Brandauer

Dossier

Bernhard Wicki Gedächtnisfonds

Elisabeth Wicki-Endriss - Buch & Regie Kamera & Schnitt Cast & Crew Danksagung Kinowelt Impressum Links

Home

ELISABETH WICKI-ENDRISS (Buch, Regie)

Geboren am 2. Juli 1944 wächst sie zusammen mit einem beinahe zwei Jahre älteren, sehr musischen Bruder auf, behütet von einem Schauspieler-Ehepaar, das im Nachkriegsdeutschland auch die Schattenseiten dieses Berufes leben muss. Mit vier Jahren beginnt ihre Filmkarriere als Engelchen in „Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies“.


Nach humanistischem Gymnasium, einer Studentenkurzehe, staatlicher Abschlussprüfung, geht sie erst einmal für die Lehrjahre in die Provinz, hat das Glück, sich 1972 die Welt als „Marie“ im „Woyzeck“ mit dem Goethe-Institut ansehen zu dürfen und erspielt sich an verschiedenen Theatern ein großes Repertoire klassischer und moderner Dramatiker unter zum Teil hervorragenden Regisseuren, wie z.B. Gerd Heinz und Hans Jörg Utzerath. In der Komödie „Das Geld liegt auf der Bank“ ist sie mit Willy Millowitsch in ihrer ersten Fernseh-Hauptrolle zu sehen, Rainer Erler holt sie für seine Gesellschaftssatire „Der Spot – oder fast eine Karriere“.
Es folgen zahlreiche Film - und Fernsehproduktionen mit wiederum ganz ausgezeichneten Regisseuren, wie Gessner, Griesmayr, Itzenplitz, Schirk und F. P. Wirth. Sie kehrt auf die Bühne zurück, um unter Ingmar Bergmans Regie die „Christine“ in Strindbergs „Fräulein Julie“ mit Christine Buchegger und Michael Degen zu spielen. Im Bayerischen Rundfunk ist sie seit über 20 Jahren in Rollen und Lesungen zu hören, vor allem in der „Sonntagsbeilage“ von Michael Skasa. 1977 trifft sie auf Bernhard Wicki, den ein Hauch von Düsternis umweht, verliebt sich unsterblich in ihn und wird 23 gewaltige Jahre mit ihm leben, die letzten fünf als seine Frau.
Zwei Filme machen sie zusammen,
Sansibar oder Der Letzte Grund – es ist ihrer beider glücklichste Zeit – und Das Spinnennetz, Wickis letzter Film.
Am 5. Januar 2000 stirbt Bernhard Wicki.

  Für Friedensarbeit und Völkerverständigung war Bernhard Wicki von den Vereinten Nationen ausgezeichnet worden. Sein Credo, sein unerbittlicher Kampf für den in seiner Würde und Rechten bedrohten Menschen, das sich wie eine Daueraussage durch sein filmisches Werk zieht, ist sein Vermächtnis. Es lebendig zu erhalten, das ist für Elisabeth Wicki-Endriss ein wichtiger Brückenschlag im Bewusstsein unserer Historie. So gründet sie 2002 den „Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.“ und lobt den „Bernhard Wicki Filmpreis Die Brücke – Der Friedenspreis des Deutschen Films“ aus, inzwischen eine international anerkannte, hochkarätige Auszeichnung. Sie ruft „Die Jugendkinotage Die Brücke“ und „Die Jugendfilmclubs“ ins Leben. Ein Modell, über das Medium Film, Jugendliche verschiedener nationaler und kultureller Prägungen in einem interkulturellen Dialog über eine Brücke zu führen, um vorurteilsfrei die Zukunft unseres Landes zu bauen.


2001 beginnt sie mit der Arbeit an einer Filmidee über ihren Mann Bernhard Wicki. Sie schreibt das Buch, sie entschließt sich – eher widerwillig – für die eigene Produktion, sie macht die Regie. Im Januar 2007 ist der Film „Verstörung – und eine Art von Poesie Die Filmlegende Bernhard Wicki“ beendet.

Während des Drehens

 

Der letzte Drehtag ist vorüber

Während des Drehens   Der letzte Drehtag ist vorüber

 nach oben