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BERNHARD WICKI

Regisseur, Schauspieler, Fotograf, Künstler
 

Er geht als Schauspieler und Regisseur in die Provinz, spielt an Theatern in Wien, München und Salzburg und lernt die Schauspielerin Agnes Fink kennen, die er 1945 heiratet. Kurz vor Kriegsende verlassen sie Deutschland und gehen an das berühmte Schauspielhaus Zürich. Zürich wird zu einer Zeit geistiger Anregung. Dort trifft er nicht nur mit der geistigen Elite Deutschlands zusammen, die wegen der Nazidiktatur emigrierte, sondern auch auf die großen Schweizer Dramatiker Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden wird.
 

1950 kehrt er zusammen mit Agnes nach München zurück und ist bis 1954 Mitglied des Bayerischen Staatsschauspiels.
 

Sein Debüt als Filmschauspieler gibt er in Der Fallende Stern von Harald Braun. Mit dem Partisanenführer in Helmut Käutners Die letzte Brücke (1953) beginnt der unaufhaltsame Aufstieg des Filmstars Bernhard Wicki. Filme wie Es geschah am 20. Juli (1955), Die Züricher Verlobung (1957) und La Notte (1961) folgen.
 

1952 besucht Wicki in Luzern die Weltausstellung der Fotografie der Gruppe Magnum und ist fasziniert. Wicki bittet Käutner, ihn als 5. Regieassistenten für dessen Film Monpti (1957), den dieser in Paris drehen wird, zu engagieren. Er will lernen, und zwar von Grund auf, und – er will fotografieren. 1960 erscheint in Zürich sein Fotobuch „Zwei Gramm Licht", herausgegeben von Georg Ramseger, mit einem Vorwort von Friedrich Dürrenmatt. 1961 gibt es eine erste große Fotoausstellung in Berlin.
 

Nach seinem Regiedebüt 1958 Warum sind sie gegen uns, einer Semidokumentation über Probleme von Jugendlichen, die ihre Identität am Fließband des erblühenden Wirtschaftswunders verlieren, macht er seinen ersten Kinofilm Die Brücke (1959), an dessen Erfolg im Vorfeld keiner glauben will.

 



Unbeirrt und kompromisslos füllt er den Stoff mit Inhalten, die zur „Daueraussage" seines filmischen Oeuvre werden sollen: ein Film über Verblendung und den Unsinn des Krieges wird zum „Paukenschlag" und tritt einen Siegeszug rund um die Welt an.
 

In ihm wächst die Aggression gegen die Heuchelei der Wirtschaftswundergesellschaft. 1961 macht er aus einem kleinen schottischen Roman die beißende Filmsatire Das Wunder des Malachias. Im Jahr darauf bietet ihm Darryl F. Zanuck die Regie der deutschen Teile in dem Spielfilm The Longest Day (Der längste Tag, 1962) an, 1963 beendet Wicki die Dürrenmatt Verfilmung The Visit mit Ingrid Bergman und Antony Quinn. Danach dreht er mit Yul Brynner und Marlon Brando Kennwort Morituri (1964).
 

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland hatte sich die deutsche Filmlandschaft verändert. Die Oberhausener hatten sich manifestiert. 1966 wird Wicki an einem Tumor operiert und zahlreiche Filmprojekte scheitern somit an den Versicherungen.
 

1967 dreht er eine Sequenz in dem Episoden-Film Der Paukenspieler von Franz Seitz mit Helmut Qualtinger. 1970 entsteht Bernhard Wickis erste Joseph Roth Adaption Das Falsche Gewicht, wieder mit Qualtinger und seine erste TV Inszenierung „Karpfs Karriere" mit Martin Benrath und Agnes Fink. Die Eroberung der Zitadelle (1975) ist Wickis einziger Film, den er als Regisseur und gleichzeitig Produzent dreht und mit einer Million Mark Schulden beendet. Wicki ist nun vorwiegend als Schauspieler auf der Bühne und im Kino zu sehen, u.a. in Filmen wie Die linkshändige Frau (R: Peter Handke, 1977), Eine Reise ins Licht Despair (R: Rainer Werner Fassbinder, 1977), Die gläserne Zelle (R: H.W. Geissendörfer, 1978) und Eine Liebe in Deutschland (R: Andrzej Wajda, 1983)

 

Die Züricher Verlobung

Der Fotograf Wicki

Kinder, Mütter und ein General

 

Die Züricher Verlobung

Der Fotograf Wicki

Kinder, Mütter und ein General

 

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