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BERNHARD WICKI

 

 

Schauspieler
 

1977 lernt er auf dem Kanzlerfest in Bonn die Schauspielerin Elisabeth Endriss kennen und lieben. 1985 erhält er für seine Verfilmung Die Grünsteinvariante das Filmband in Gold und zwei Jahre später wird er für seine Alfred Andersch Adaption Sansibar oder Der Letzte Grund (1987) mit dem Adolf Grimme Preis ausgezeichnet. Es ist Wickis erste gemeinsame Arbeit mit Elisabeth Endriss. Beide Filme wurden in der DEFA und an Originalschauplätzen der DDR gedreht.

Bereits 1977 wird ihm Joseph Roths Roman Das Spinnennetz nahe gebracht, den er erst 1986 mit Ulrich Mühe, Klaus Maria Brandauer, Armin Mueller-Stahl, Andrea Jonasson, Corinna Kirchhoff und Elisabeth Endriss verwirklichen kann. Während der Dreharbeiten wird er von einer Gehirnblutung heimgesucht. So erfährt der Film erst drei Jahre später, 1989 bei den Filmfestspielen in Cannes, seine Uraufführung.

Das letzte Jahrzehnt, das Bernhard Wicki bleibt, wird eine allmähliche Wende in eine Zeit der Stille nehmen. Die ersten Jahre sind noch bestimmt von Vorarbeiten für einen nächsten Spielfilm, Die Sirene nach einer Novelle von Dieter Wellershoff, den er mit Maximilian Schell und Elisabeth Endriss verwirklichen will. Krankheiten häufen sich. Durch die Gehirnblutung während der Spinnennetz-Zeit wachsen Agnes, Bernhard und Elisabeth zu einer Art „Familie" zusammen. 1994, nach einem Jahr schwerer Krankheit, stirbt Bernhard Wickis erste Frau Agnes Fink. 1995 heiratet er seine langjährige Lebensgefährtin Elisabeth Endriss. Als Wicki 1996 von Lungenembolien heimgesucht wird, ist klar, dass er nie wieder arbeiten wird. Am 5. Januar 2000 stirbt Bernhard Wicki.

 

Bereits 1940, während seiner Zeit als Schauspielschüler in Wien am Max-Reinhardt-Seminar, trat Bernhard Wicki als Statist auf dem „Fechtboden" in Der Postmeister von Gustav Ucicky auf.
Sein Debüt als Filmschauspieler gab er 1950 in Der Fallende Stern von Harald Braun. Es folgten Filme wie:

1953 LETZTE BRÜCKE, Helmut Käutner
1954 DAS ZWEITE LEBEN, Victor Vicas
1954 EWIGER WALZER, Paul Verhoeven
1955 ES GESCHAH AM 20. JULI, G.W. Papst
1955 KINDER, MÜTTER UND EIN GENERAL, Laslo Benedek
1957 DIE ZÜRICHER VERLOBUNG, Helmut Käutner
1958 UNRUHIGE NACHT, Falk Harnack
1960 LA NOTTE, Michelangelo Antonioni
1969 DEINE ZÄRTLICHKEITEN, Peter Schamoni
1976 DREI WEGE ZUM SEE, Michael Haneke
1978 DIE LINKSHÄNDIGE FRAU, Peter Handke
1977 DESPAIR – EINE REISE INS LICHT, Rainer Werner Fassbinder
1978 DIE GLÄSERNE ZELLE, Hans W. Geisendörfer
1979 LA MORT EN DIRECT, Bertrand Tavernier
1982 DOMINO, Thomas Brasch
1983 FRÜHLINGSSINFONIE, Peter Schamoni
1983 EINE LIEBE IN DEUTSCHLAND, Anrzej Wajda
1984 LA DIAGONALE DU FOU, Richard Dembo
1984 PARIS, TEXAS, Wim Wenders
1985 KILLING CARS, Michael Verhoeven
1991 ERFOLG, Franz Seitz
1993 DAS PRINZENBAD, Richard Blank

Bernhard Wicki mit Agnes Fink und Elisabeth Endriss

 

Bernhard Wicki

Bernhard Wicki mit Agnes Fink und Elisabeth Endriss

 

Bernhard Wicki

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